Kostenlose Energieerstinformations- und Förderberatung 2025

Themen:

  • Sanierung, Heizungstausch, Kostensenkung, Energieeinsparung, eigenen Stromproduktion, etc.
  • Fördermöglichkeiten gemäß aktuellen Richtlinien

 

Bitte um Voranmeldung unter kem@rm-villach-umland.at oder 0664 4033770 (KEM-Manager Lukas Molzbichler)

Wann und Wo:

  • Montag, 01. September 2025 von 16:00 bis 18:00
    in Hohenthurn mit DI (FH) Martin Fasold, MSc
  • Montag, 22. September 2025 von 16:00 bis 18:00
    in Nötsch mit DI (FH) Martin Fasold, MSc
  • Montag, 06. Oktober 2025 von 16:00 bis 18:00
    in Bad Bleiberg mit DI (FH) Martin Fasold, MSc
  • Montag, 03. November 2025 von 16:00 bis18:00
    in Arnoldstein mit DI (FH) Martin Fasold, MSc

Einladung kostenlose Energieerstinformations- und Förderberatung 2025

Termine „Repair Cafés“

Wegwerfen? Nein danke!!!

  • Was macht man mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Ein Föhn, der streikt oder die Lampe, die nicht mehr leuchtet?

Wir unterstützen euch beim Reparieren und stellen eure Beziehung zu euren Elektrohaushaltsgeräten wieder her!

 

Keine Anmeldung erforderlich – einfach vorbeikommen.

Wann und Wo:

  • Samstag, 26. Juli 2025 von 15:00 bis 18:00
    in Finkenstein, Generationenraum (Birkenweg 9)
  • Freitag, 12. September 2025 von 16:00 bis 19:00
    in Arnoldstein, Volksheim (Industriestraße 3)
  • Samstag, 27. September 2025 von 15:00 bis 18:00
    in Bad Bleiberg, Gemeindeamt (Bartholomäusweg 2)
  • Samstag, 25. Oktober 2025 von 15:00 bis 18:00
    in Wernberg, Gemeinschaftshaus/Feuerwehrhaus (Poststraße 3)
  • Freitag, 12. Dezember 2025 von 16:00 bis 19:00
    in Arnoldstein, Volksheim (Industriestraße 3)

Termine „Themen-Tisch für Bürger:innen“

Themen:

  • Sinn einer KEM
    Was und wofür gibt es eine KEM?
  • Ideensammlung
    Welche Ideen und Vorschläge haben Sie für die KEM?
  • Allfälliges zum Thema Förderung, Energie, Mobilität, Umwelt und Klima

Bitte um Voranmeldung unter kem@rm-villach-umland.at oder 0664 4033770 (KEM-Manager Lukas Molzbichler)

Wann und Wo:

  • jeder 1. Mittwoch im Monat von 15:00 bis 16:00
    im Gemeindeamt Arnoldstein
  • jeder 1. Donnerstag im Quartal von 10:00 bis 11:00
    im Gemeindeamt Wernberg
  • jeder 3. Montag im Monat von 16:00 bis 17:00
    im Gemeindeamt Bad Bleiberg
  • jeder 2. Mittwoch im Monat von 15:00 bis 16:00
    im Gemeindeamt Finkenstein
  • jeder 2. Mittwoch im Monat von 11:00 bis 13:00
    im Gemeindeamt Hohenthurn
  • 09. Oktober von 15:00 bis 17:00
    im Gemeindeamt Nötsch
  • jeder 2. Montag im Monat von 16:00 bis 17:00
    im Gemeindeamt St. Jakob

Einladungen Themen-Tisch für Bürger:innen

Bereits durchgeführte Maßnahmen:

KEM ma zomm um gemeinsam aktiv zu sein!

KEM-Manager Lukas Molzbichler, MSc.

Beratung on Tour „Abfall & Klimaschutz“

Mülltrennung, Abfallvermeidung und Klimaschutz – klingt trocken? Nicht mit uns!
Gemeinsam klären wir Ihre Fragen zu Abfallvermeidung, richtiger Mülltrennung und Klimaschutz – verständlich, praxisnah und alltagstauglich.

Themen:

  • Abfallvermeidung und Abfalltrennung – Was gehört in welche Tonne?
  • Klimaschutz leicht gemacht – Welche Angebote gibt es für Bürger:innen?

 

Die Termine wurden von März bis Mai 2025 durchgeführt.

Referenten:

Sandra Disho, Abfallberaterin des Abfallwirtschaftsverbandes Villach und
KEM-Manager Lukas Molzbichler, MSc. brachten das Thema auf den Punkt.

Von März bis Mai war die Klima- und Energiemodellregion (KEM) Dreiländereck gemeinsam mit dem Abfallwirtschaftsverband Villach auf Informationstour durch die Region unterwegs. Unter dem Motto „Abfall- & Klimaschutzberatung on Tour“ machten Sandra Disho, Abfallberaterin des Abfallwirtschaftsverbandes Villach, und Lukas Molzbichler, Manager der KEM Dreiländereck, in allen sieben KEM-Gemeinden halt.

Die Stationen der Tour waren: Arnoldstein, Bad Bleiberg, Finkenstein am Faaker See, Hohenthurn, Wernberg, St. Jakob im Rosental sowie eine zusätzliche Aktion in Nötsch, wo direkt am Altstoffsammelzentrum informiert wurde – ein idealer Ort, um Bürger:innen direkt im Zusammenhang mit der Abfallentsorgung abzuholen.

Ziel der Tour war es, den Menschen vor Ort praktische und verständliche Tipps rund um Mülltrennung, Abfallvermeidung, Elektrifizierung sowie Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel näherzubringen. Die Beratung fand bewusst niederschwellig und alltagsnah statt – im direkten Dialog mit den Bürger:innen.

„Der persönliche Austausch ist entscheidend, um Klimaschutz greifbar zu machen und nachhaltige Verhaltensweisen zu fördern“, betonten Disho und Molzbichler einhellig.

Die Aktion fand großen Anklang: Zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit zur Information und zum Gespräch. Ein herzlicher Dank gilt allen, die dabei waren – und insbesondere den beteiligten Gemeinden, die durch ihre Unterstützung maßgeblich zum Gelingen der Initiative beigetragen haben.

KEMpagne „Gluatmugl bringt Strom“

 

Diese Aktion wurde von Anfang März bis Ende Juni 2025 durchgeführt.

 

 

Es wurden 100 Balkonkraftwerke in 100 Tagen realisiert.

Damit wurden in der KEM Dreiländereck zusätzlich 80 kWp an erneuerbaren Energieanlagen umgesetzt und ein wichtiger Beitrag zur Energiewende geleistet. Zusätzlich kann es als Bewusstseinsmaßnahme gesehen werden. Wir haben der Bevölkerung geraten, den Strom auch wirklich dann zu verbrauchen wenn er gerade produziert wird.

„Die Kund:innen haben eine kleine Einführung zur Installation, zur Nutzung und zur App, mit der man den Stromertrag ablesen kann, erhalten. Und natürlich wurden sie auch informiert, dass die Inbetriebnahme der Anlage dem Stromnetzbetreiber mitgeteilt werden muss“, so Lukas Molzbichler.

Für das Befestigungssystem und die Montage mussten die Kund:innen selbst sorgen. Die meisten Käufer:innen verfügten über eine Außensteckdose, an die sie die Anlage einfach anstecken konnten. Manche mussten eine Stromverbindung nach innen herstellen.

Richtiges Nutzungsverhalten. „Den größten Nutzen aus dem Balkonkraftwerk zieht man natürlich, wenn man Elektrogeräte mit hohem Stromverbrauch – zum Beispiel Waschmaschine, Wäschetrockner, Geschirrspüler oder Staubsauger – dann einschaltet, wenn die Sonne scheint“, so Molzbichler. Besonders gut geeignet sind Balkonkraftwerke daher für Haushalte, in denen auch tagsüber jemand daheim ist, aber auch für kleine Büros oder Läden.

Mit 800 Wp schöpfen die Gluatmugl-Kraftwerke, bestehend aus zwei Modulen mit 1,7 mal 1,2 Metern, das Maximum der in Österreich erlaubten Leistung für Kleinsterzeugungsanlagen aus. Größere PV-Anlagen bedürfen einer Genehmigung durch den Netzbetreiber und müssen an den Zähler (Smart Meter), statt an eine Steckdose angeschlossen werden. Die E-Control informiert darüber auf ihrer Website.

 

Thementisch für Bürger:innen in Nötsch

Im Gemeindeamt Nötsch fand bereits ein informativer Thementisch im Rahmen der Klima- und Energiemodellregion (KEM) statt. Unter der Leitung von Lukas Molzbichler, KEM-Manager der KEM-Dreiländereck, wurden zentrale Fragen zur regionalen Klimapolitik ebenso diskutiert wie konkrete Ideen und Umsetzungsvorschläge. Im Mittelpunkt stand die Frage: Was ist eine KEM – und was bringt sie den Menschen vor Ort?

Lukas Molzbichler erklärte dazu: „Ich bin die Schnittstelle zwischen Verwaltung, Politik, Bürgern, Betrieben und Unternehmen.“ In dieser Rolle moderierte er eine lebhafte Diskussion, die viele Themen umfasste: von Förderungen für Balkonkraftwerke über klimaoptimiertes Bauen bis hin zu einem einheitlichen Mülltrennsystem in den Schulen.

 

Erfahrung trifft Innovation

Besonderes Engagement zeigte das Ehepaar Helmut und Romana Martins. Helmut Martins, langjähriges Mitglied des Gemeinderats, brachte seine Erfahrung als einer der Pioniere der Klimaarbeit in Nötsch ein und erinnerte daran, was in der Vergangenheit bereits für den Klimaschutz umgesetzt wurde. Seine Frau Romana unterstrich die Bedeutung der Kommunikation für ein gemeinsames Verständnis und die Umsetzung klimafreundlicher Maßnahmen.

Auch Bürgermeister Dipl.-HLFL-Ing. Alfred Altersberger und Amtsleiter Mag. (FH) Philip R. Millonig nahmen aktiv teil und zeigten Interesse an den Ideen der Bürger:innen.

Besonders spannend war der Austausch zum Thema Energiegemeinschaften: Wie funktionieren sie, welche Voraussetzungen braucht es, und wie kann man sich beteiligen?

 

Viele Ideen, ein Ziel

Ein zentraler Punkt der Veranstaltung war die Ideensammlung. Dabei kam unter anderem die Anregung, alle Go-Mobil-Fahrzeuge in Zukunft elektrisch zu betreiben. Auch Mobilität im Alltag wurde kritisch hinterfragt – etwa, dass viele Kinder mit dem Auto zur Schule gebracht werden. Der Ausbau von Gehwegen in der Gemeinde war ebenso Thema: wie gut sind die Wege ausgebaut und kommt man überall gehfahrlos zu Fuß oder mit dem Rad hin? Helmut Martins betonte, dass der Bürgermeister sich bereits aktiv dafür einsetzt, Eltern davon abzuhalten, ihre Kinder direkt vor das Schulgebäude zu fahren. Hier sei ein Umdenken in der Bevölkerung gefragt.

 

Beratung und Unterstützung

Ein Hinweis galt auch dem kostenlosen Energieberatungsangebot des Landes Kärnten, das Bürger:innen bei der Umsetzung eigener Klimaschutzmaßnahmen unterstützen kann. Der Thementisch in Nötsch zeigte: Klimaschutz ist kein abstraktes Konzept, sondern beginnt im Alltag. Mit Ideen, Offenheit und dem Engagement vieler kann eine Gemeinde viel bewegen – für sich selbst und für die kommenden Generationen.

Dieser Thementisch wurde im Juni 2025 durchgeführt.