Diese Woche waren Vertreter:innen der Kärntner LEADER-Regionen im Österreichischen Parlament zu Gast, um gemeinsam mit Nationalratsabgeordneten, Bundesräten und LEADER-Vertreter:innen aus ganz Österreich über die Zukunft von LEADER ab 2028 zu diskutieren.

Für Kärnten nahmen Melanie Köfeler (Bundeslandsprecherin Kärnten im LEADER-Forum Österreich) sowie die beiden Obleute-Sprecher der Kärntner LEADER-Regionen, LAbg. Bgm. Manuel Müller und Bgm. Mathias Krenn, an den Gesprächen teil.

Im Mittelpunkt stand die zukünftige Ausrichtung von LEADER sowie die Frage, wie die LEADER-Regionen auch in der kommenden Förderperiode 2028–2034 als starke Partner für Gemeinden, Bevölkerung und Regionalentwicklung erhalten bleiben können.

Besonders erfreulich war das geschlossene Auftreten aller österreichischen LEADER-Regionen. Über Bundesländergrenzen hinweg wurde deutlich, welchen Beitrag LEADER seit Jahrzehnten für die Entwicklung des ländlichen Raums leistet:

  • Gemeinden vernetzen und Kooperationen ermöglichen
  • innovative Projekte initiieren und begleiten
  • Fördermittel in die Regionen bringen
  • Menschen zur Mitgestaltung motivieren
  • regionale Entwicklung langfristig vorantreiben

Im Austausch mit den politischen Vertreter:innen wurde die Bedeutung starker regionaler Strukturen und einer ausreichenden Mittelausstattung für LEADER klar hervorgehoben. Die anwesenden Nationalratsabgeordneten und Bundesräte sicherten ihre Unterstützung für den ländlichen Raum und die Weiterentwicklung von LEADER zu.

Für uns ist klar:

Wer den ländlichen Raum stärken will,
muss LEADER stärken.

 

Gerade in Zeiten großer gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und klimatischer Herausforderungen braucht es funktionierende Netzwerke, engagierte Menschen und starke regionale Strukturen, die Zukunft vor Ort gestalten.

Regionalentwicklung beginnt vor Ort – und genau dort müssen auch künftig die notwendigen Mittel und Handlungsspielräume zur Verfügung stehen.